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  <title>MirjaGuenther's blog</title>
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  <updated>2008-01-15T10:48:58+01:00</updated>
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    <title>Der Education Quality Kongress und ich</title>
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    <published>2006-11-13T13:11:34+01:00</published>
    <updated>2008-01-15T10:48:58+01:00</updated>
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      <name>MirjaGuenther</name>
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    <summary type="html"><![CDATA[<p>Der Education Quality Kongress wurde am 8. und 9.11 2006 im Bonner Bundeshaus unter dem Leitspruch E- University - Update Bologna abgehalten. Geehrt, dass ich an dieser Tagung teilnehmen durfte, nahm ich überwältigt von den ersten Eindrücken im imposanten Plenarsaal zur Begrüßung Platz. </p>
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    <content type="html"><![CDATA[<p>Der Education Quality Kongress wurde am 8. und 9.11 2006 im Bonner Bundeshaus unter dem Leitspruch E- University - Update Bologna abgehalten. Geehrt, dass ich an dieser Tagung teilnehmen durfte, nahm ich überwältigt von den ersten Eindrücken im imposanten Plenarsaal zur Begrüßung Platz. </p>
<p>Die wissenschaftliche Leitung des Kongresses übernahmen Prof. Dr. - Ing. Reinhard Keil, Leiter der Fachschaftsgruppe Informatik und Gesellschaft des Heinz Nixdorf Instituts der Universität Paderborn, Prof. Dr. Michael Kerres, Vorsitzender des Zentrums für Hochschul- und Qualitätsentwicklung der Universität Duisburg (puh... ein bekanntes Gesicht :-)) sowie Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Geschäftsführender Direktor des ZHW Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung.</p>
<p> Schon in der ersten Stunde lief der Kongress zur Hochform auf und sorgte für einen gelungenen Start. Begonnen mit dem Grußwort des Ministerialdirigenten Herrn Peter Greisler (&quot;Wir brauchen eine höhere Studienanfängerquote&quot;), ging es direkt weiter mit der gemeinsamen Eröffnung durch den sympathischen Herrn Jörg Dräger, Päses der Behörde für Wirtschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg (&quot;Organisation des Studiums muss erleichtert werden.&quot;) sowie Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Anschließend gab Herr Kerres eine Einführung in den Leitspruch des Kongresses. Was bedeutet E- University und was Update Bologna? </p>
<p>Dank der netten Mitarbeiter der Universität Duisburg- Essen, die verantwortungsvoll und engagiert den Stand und das Studienprogramm Educational Media präsentiert haben, war es mir möglich sehr viele Vorträge zu verfolgen. So war es mir auch gewährt mehr über die Zukunft des deutschen Hochschulwesens im globalen Wettbewerb besonders im Vergleich zu den USA durch Herrn Prof. Dr. Dieter Lenzen zu erfahren. Ich muss zugeben, dass die Botschaft sehr erschreckend, aber auch gerade aufgrund dessen motivierend adressiert war. </p>
<p>In der Mittagspause war es mir gestattet meine Applesucht in der so genannten AppleLounge (man sollte sich das noch einmal auf der Zunge zergehen lassen - A p p l e L o u n g e - und das auf einer Tagung ;-)) zu stillen, indem ich die neusten Mac`s, IPods und PowerBooks testen durfte. Dieser Service stand natürlich jedem der 500 Teilnehmer zur Verfügung. Später ging mein Erkundungsweg weiter und führte mich durch die einzelnen Stände der Veranstalter (z.B. T- Systems, Thalia, Elsevier, Time4you), die mit gratis Bonbons, Kugelschreibern, Energiedrinks sowie Visitenkarten lockten, zum Internetcafé. Dieses musste erst einmal inspiziert werden. Natürlich nutzte ich diese Gelegenheit, um meine Emails abzurufen und mich auf den neusten Stand zu bringen. So fühlt man sich an so einem langen Tag, doch nicht allzu sehr auf einem Geheimagenten treffen und von der Außenwelt abgeschirmt *g*.</p>
<p>Da soll noch mal einer sagen, es gibt nur langweilige Dozenten. Dieser Mensch sollte sofort Herrn Prof. Dr. Thomas Hoeren kennen lernen, er hat uns eines Besseren belehrt. In einem unaufhaltsamen Stakkato, ich hatte schon Angst der arme Mann erstickt :-), erläuterte uns Herr Hoeren auf eine sehr amüsante Art und Weise die aktuellen rechtlichen Fragen des Campus Managements. Da haben sich wohl bei so einigen die Nackenhaare aufgestellt. Da merken wir uns doch gerne den Satz von Herrn Hoeren &quot;Mir graut es vor nichts.&quot; Prof. Dr. Abdul Waheed Khan beendete diese Plenarsitzung mit seinem Vortrag &quot;We cannot prepare students for tomorrow`s jobs with yersterday`s tools. </p>
<p>Folgend starteten die Parallelen Foren. Ich entschied mich für das 4te Forum mit dem Titel Social eLearning. Dieses Forum war gefüllt mit zwei sehr interessanten Vorträgen über Web 2.0. Herr Prof. Dr. Thortsen Hampl von der Universität Paderborn hat dargestellt was Web 2.0 ist und was es bedeutet. So legte er den Grundstein für Frau Prof. Dr. Gabi Reinmann von der Universität Augsburg. Sie illustrierte den Zusammenhang von Web 2.0 sowie Bologna und versuchte eine erste Idee der Verbindung dieser zwei Aspekte zu geben. Ich war sehr darauf erpicht Frau Reinmann einmal live zu erleben, da ich momentan ein Buch von ihr lesen und mich mit einigen Thematiken beschäftige zu denen sie interessante Einblicke gibt. Ihr Vortrag führte mich noch einmal ausführlicher in das Thema Bologna ein. </p>
<p>Nach einer kurzen Kaffeepause, in der die letzten Energiereserven mobil gemacht wurden, starteten die 2ten Foren. Ich entscheid mich für das 6te Forum, in dem zum einem das STiNE Campus Management System der Uni Hamburg erläutert wurde und zum anderen, wie konnte es anders sein, ein Vortag über Apple in der Informatik gehalten wurde. </p>
<p>Zum Abschluss des Tages unterhielt uns der Journalist und ehemalige Intendant des Westdeutschen Rundfunks Friedrich Nowottny mit seinem Bericht aus Bonn: Politik im Wandel, Politik erleben. Über den anschließenden Empfang, kann ich leider nicht berichten, da hatte ich schon meine lange Heimreise angetreten, aber es soll sehr gesellig gewesen sein :-) </p>
<p>Am Donnerstag begann der Kongress bereits um 9:00h morgens mit einem Vortag im Plenarsaal: Beyond IT: Chancen der Hochschulmodernisierung nutzen von Herrn Gregor Lietz. Es folgte der Vortag: IT strategische Überlegungen aus Sicht der Fachhochschulen von Herrn Prof. Dr. Joachim Metzner. Mittlerweile kam man sich bei den ganzen Vorträgen schon fast vor wie ein alter Hase vor *g*.</p>
<p> Anschließend hatten wir hohen Besuch aus den USA, die von ihren Erfolgen berichteten. Zum einen Herr Michael Keller, University Librarian, Stanford University, Director of Academic Information Resources mit dem Vortrag: Riding the Wave: the role of i.t. innovation in higher education. Der uns erzählen wollte, dass die Universität Stanford alle relevanten Texte freizugänglich für jeden zur Verfügung stellt. Dieses wurde natürlich sofort von Zuhörern mit Hilfe des www ausgetestet und als nicht so einfach empfunden wie es dargestellt wurde. Zum anderen Herrn Joel Smith, Vice Provost for Computing Services and CIO, Carnegie Mellon University, der uns nach dem Mittagessen mit seinem Vortrag: Planing for and Managing the Complex IT Ecosystem for Reserach, Teaching and Administration at the Modern University, erfreute. </p>
<p> Vor dem Mittagessen wurde die 3te Runde der Parallelen Foren eröffnet. Dieses Mal entschied ich mich für Forum Nummer 3 mit dem Thema Digitale Informationsversorgung. Zwei sehr interessante Vorträge über den Open Access und die politischen sowie rechtlichen Hindernisse. Der erste Referent war Herr Prof. Dr. Martin Grötschel, der seine ganzen Bücher auf seiner Homepage freizugänglich gemacht hat, als Studentin muss ich dazu sagen: &quot;Daumen hoch, Herr Grötschel, solche Dozenten braucht das Land!&quot; Der zweite Referent war Herr Prof. Dr. Rainer Kuhlen, der natürlich auch nicht zu verachten war. </p>
<p>Den Abschluss des Kongresses bildete sowohl die Bekanntgabe der Preisträger des Wettbewerbs &quot;Bibliotheksinnovation 2006&quot; (Trommelwirbel): &quot;And the winner is: Hamburg, Bremen und Bielefeld&quot; als auch die Schlussbemerkung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Reinhard Keil.</p>
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