BST (Basketball – Score & Time) Ein mediales Lernangebot (WBT) für Kampfgerichtsmitglieder im Basketballsport
TutorIn:
Ehlers
Basketball - Score & Time
Die Sportart Basketball benötigt nach Reglement zur Durchführung eines regulären (Meisterschafts-) Spiels neben den beteiligten Mannschaften und den angesetzten Schiedsrichtern auch ein sogenanntes ‚Kampfgericht’. Mitglieder dieses Kampfgerichts sind in der Minimal-Besetzung ein ‚Anschreiber’, ein ‚Zeitnehmer’ und ein ‚24-Sekunden-Zeitnehmer’, die, wie schon die Bezeichnungen andeuten, unterschiedliche Funktionen wahrnehmen.
Da die Besetzung des Kampfgerichtes dem Spielausrichter (in der Regel der Heimverein) obliegt, besteht für alle Basketballvereine ein kontinuierlicher Ausbildungsbedarf zur Besetzung der Kampfgerichte. Eine Recherche im Basketballumfeld bei Vereinen und ihren Verbandsorganisationen zeigte, dass diese Ausbildung im deutschen Rahmen bisher nur rudimentär unterstützt und auch nur in Ansätzen in Form einer systematischen Ausbildung, hier zumeist auf Ebene der einzelnen Vereine umgesetzt wird.
Zielsetzung des Medienprojektes 1 ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein mediales Lernszenario zur Behebung des aufgeworfenen Bildungsproblems in Form einer schriftlichen Projektausarbeitung. Fällt die Machbarkeitsstudie positiv bezüglich einer Projektrealisierung aus, so sieht die Planung vor, im Rahmen des Medienprojektes 2 die Entwicklung eines Prototyps für einen spezifischen Aufgabenbereich im Rahmen der Kampfgerichtausbildung zu realisieren und diesen grob zu evaluieren.
Hauptziel des Projektes ist die Erstellung eines medialen Angebots zur vereinsübergreifenden Ausbildung von Personen zur Besetzung eines Kampfgerichtes im Wettspielbetrieb des Basketballsports.
„Kontinuierliche Verbesserung auf dem Weg zu Null Fehlern“
TutorIn:
Annabell Preußler
KVP onLine
„Kontinuierliche Verbesserung auf dem Weg zu Null Fehlern“
Im Rahmen des berufsbegleitenden Studiengangs „Educational Media“ der Universität Duisburg-Essen werden im Laufe eines Jahres zwei Medienprojekte erstellt. Medienprojekt 1 beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der Planung und der Konzeption einer medial gestützten Bildungsmaßnahme wohingegen Medienprojekt 2 vorrangig deren Umsetzung im Fokus hat. Im Folgenden wird zunächst Medienprojekt 1 behandelt. In Kooperation mit der Firma Endress+Hauser AG soll die KVP-Ausbildung für neue Mitarbeiter mittels medialer Unterstützung nachhaltiger werden. Ausserdem soll das Werkzeug „Poka Yoke“ den Mitarbeiter näher gebracht werden.
Entwicklung und Einführung eines Web Based Training (WBT)
TutorIn:
Nattland
Die allesklar.com AG besitzt einen ausgebauten Vertriebsbereich im Telefonverkauf (Telesales CallCenter) für die Bereiche Stellenanzeigen und Branchenbuch-Einträge auf dem Online-Portal meinestadt.de. Neben den bestehenden Präsenztrainings und Informationsveranstaltungen besteht der Bedarf und deshalb die Überlegung, das Wissen über die beratungsintensiven Produkte sowie Betriebssysteme und die Workflow-Prozesse an die Mitarbeiter einheitlich zu transportieren, es zu festigen und auf dem neuesten Stand zu halten. Das Wissen soll zudem interessant vermittelt werden, damit die Aufnahme für den Mitarbeiter so schnell und einfach wie möglich geschehen kann. Als Lösung ist hier das Erstellen eines Web Based Trainings (WBT) geplant, d.h. die Erstellung von kompakten multimedialen Wissensmodulen, die der Mitarbeiter am Arbeitsplatz „on demand“ abrufen kann.
Ziel des Projekts:
Die Entwicklung und Einführung eines Web Based Training (WBT) als Ergänzung zu den Präsenztrainings, die die Wissensvermittlung standardisieren und „on demand“ abrufbar machen sollen. Die Module sollen vor allem ein interaktives, ansprechendes Training und die Lernkontrolle nach durchgeführter Lerneinheit zum Ziel haben.
- Die Beratungskompetenz des Verkäufers (Mediaberaters) soll durch die Stärkung des Know-hows erhöht werden
- Das Know-how über die internen Prozesse und technischen Systeme soll vertieft werden. So sollen Anwenderfehler bei Datenweitergabe vermieden und dadurch Kunden-Reklamationen verringert werden.
- Durch die Weiterbildung „on the job“ wird in vorhandene Mitarbeiter investiert und neue Mitarbeiter werden schneller eingearbeitet.
Einführungs WBT, welches den kompletten Prozeß rund um ein Webinar (vom Einschreiben bis zum erfolgreichen Bestehen des Abschlußtests) darstellt.
Dem Lerner soll mittels eines Trainingsmoduls der komplette Prozeß rund um eine erfolgreiche Webinarteilnahme vermittelt werden.
Im Rahmen des Trainingsmoduls sollen der Einschreibeprozeß sowie die log in Möglichkeiten für ein Webinar im LMS verdeutlicht werden.
Weiterhin werden dem Lerner die grundlegenden Funktionen des virtuellen Klassenzimmers erklärt und der allgemeine Webinarablauf dargestellt.
Das Trainingsmodul soll bei Miltenyi Biotec GmbH zum Einsatz kommen, einer weltweit operierenden Firma in der Biotechnologiebranche mit 1200 Mitarbeitern (davon 600 am Hauptstandort in Bergisch Gladbach).
Bildungsziel:
Die Miltenyi Biotec GmbH bietet regelmäßige Produktschulungen im virtuellen Klassenzimmer an. Viele Webinar-Teilnehmer kennen das Webinar-Prozedere nicht genau, haben Schwierigkeiten bei der Anmeldung im LMS, mit der Technik im virtuellen Klassenraum oder mit dem Abschlußtest.
Die Zielgruppe für Webinare und somit für dieses Basis-WBT ist weltweit vertreten. Alle Mitarbeiter haben Zugriff auf das Internet / Intranet und darüber Zugriff auf das LMS (MACS Academy). Dadurch wird die Umsetzung mit einem WBT angestrebt- der Zugriff aller Nutzer über das LMS zum frei gewählten Zeitpunkt ist dadurch möglich.
Das WBT soll für neu eingestellte Mitarbeiter eine verpflichtende Basisschulung darstellen. Mitarbeiter die schon länger im Unternehmen arbeiten, sollen selbstverständlich ebenfalls auf das WBT zugreifen können (als Ergänzung zu bereits vorhandenem Wissen).
Zeitrahmen zur Realisierung des Projektes:
3 Monate / Start des Trainings: 01/2010
Medienproduktion:
ausschließlich intern
Obwohl das Thema barrierefreier Zugang zu Internetanwendungen mittlerweile etabliert ist (nicht zuletzt auch aufgrund der in Deutschland geltenden gesetzlichen Vorschriften), ist dieses Thema bei der Gestaltung von e-learning Anwendungen ein bisher eher untergeordneter Aspekt, was sich beispielsweise darin zeigt, dass erst in der letzten Zeit die Einhaltung von Accessibility-Guidelines durch Learning Management Systeme eine größere Rolle bei der Entwicklung dieser Systeme spielt. Neben den Plattformen ist aber insbesondere die Gestaltung der Inhalte von großer Bedeutung. Gehörlose können nicht von Podcasts profitieren, blinde Menschen können ohne entsprechende Hilfsprogramme textuelle Informationen und Graphiken nicht aufnehmen. Darüber hinaus existieren weitere Behinderungen (z.B. im motorischen oder kognitiven Bereich), die bei der Konzeption und Umsetzung von e-learning Anwendungen berücksichtigt werden müssen. Ziel dieses Medienprojekts ist die Konzeption eines web-based Training (WBT), mit dessen Hilfe zum einen ein entsprechendes Bewusstsein für die Probleme behinderter Menschen bei der Nutzung web-basierter Lernumgebungen erzeugt, zum anderen aber auch konkrete Hilfestellung gegeben werden soll, wie elektronische Lernumgebungen barrierefrei gestaltet werden können. Die Anwendung richtet sich dabei in erster Linie an Hochschuldozenten und Projektmanager von e-learning Angeboten an Universitäten und Fachhochschulen, die für die Umsetzung von Barrierefreiheit in den Lernangeboten ihrer Institutionen verantwortlich sind. Im geplanten WBT soll anhand von kurzen Texten, Simulationen, Videos etc. demonstriert werden, wie Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen Websites und multimediale Lernangebote wahrnehmen. Dabei werden auch die Spezifika so genannter assistiver Technologien (z.B. Screenreader, Bildschirmlupen, alternative Eingabe- und Zeigegeräte) detailliert vorgestellt.
Im Rahmen dieses Medienprojektes soll das bisherige Schulungs- und Supportangebot für Lehrende im Multimedia-Sprachlabor der Universität Mannheim um eine E-Learning-Komponente erweitert werden. Problemstellung
* Sprachen-Lehren via Spezial-Software – Dies ist kein Allgemeinwissen für Lehrende.
* Üben am Echt-System wäre wünschenswert – Allerdings ist dies aufgrund voller Raum-Auslastung durch Lehrveranstaltungen nicht gegeben.
* Die Sprachlaborsoftware bietet viele gute Funktionalitäten – Nur ein Bruchteil davon wird genutzt.
An der Universität Mannheim kommt die komplexe Multimedia-Sprachlabor-Software Lab300 der Firma Tandberg in einem gut ausgestatteten Spezial-Raum zum Einsatz. Die Schulung der Lehrenden erfolgt durch Mitarbeiter der UB, bisher im Rahmen von Einzel-Schulungen am Echt-System, Einsatz von Print-Infomaterialien sowie Telefon- und Vor-Ort-Support. Das WBT soll das bisherige Schulungskonzept nicht ersetzen, sondern um eine Selbstlern-Komponente ergänzen: Die Lehrenden der Universität Mannheim sollen mittels WBT die Grund-Funktionalitäten des Sprachlabors kennen lernen, üben können und Anregungen für einen didaktischen Einsatz im Unterricht erhalten.
Grundprinzipien und klinische Anwendungen in der Nuklearmedizin
TutorIn:
Nattland
Ziel des Projektes ist es, die Nuklearmedizin als klinisches Fach vorzustellen, die Grundideen der nuklearmedizinischen Tätigkeit zu verdeutlichen und damit ein Bewusstsein für funktionelle Bildgebung und molekulare Therapien – dem Tätigkeitsfeld der Nuklearmedizin – zu eröffnen.
Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, die Faszination und die methodische Eleganz, die der Darstellung von Körperfunktionen ohne relevanten Eingriff in die Stoffwechselvorgänge innewohnt, zu vermitteln. Neben der Lehre dieses Fach-spezifischen Wissens ist es mir wichtig, das Fach auch im klinischen Alltag zu verorten, um so eine „Awareness“ für die spätere Berufsausübung der Studierenden – die ja in der Regel außerhalb der Nuklearmedizin liegen wird – zu schaffen. Das bedeutet, es ist mir wichtig, dass die Studierenden ein „Basiswissen“ um die Nuklearmedizin in ihre spätere medizinische Tätigkeit mitnehmen, um in ihrer klinischen Tätigkeit im Zweifelsfall auf die Nuklearmedizin zurückgreifen zu können.
Methodisch soll die, bereits an der Universität Duisburg/Essen etablierte, Plattform Moodle genutzt werden.
Transformation eines Präsenzlernangebots in ein hybrides Lernarrangement
TutorIn:
Nattland
Seit Sommer 2006 ist am Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt eine E-Learning Plattform eingerichtet. Das Pilotprojekt erfolgte mit dem erstmalig im Herbst 06 gestarteten Bildungsgang Pflege HF.
In der ersten Projektphase standen die Implementierung der Plattform und die Bereitstellung von Standardfunktionalitäten im Zentrum. Die im Jahr 2008 gestartete zweite Projektphase fokussiert die Systematisierung der Umsetzung. Hierbei geht es darum, die Inhalte und Zielsetzungen, die in den Curricula der verschiedenen Ausbildungsgängen beschrieben sind, auf eine Transformation in hybride Lernarrangements sukzessive zu überprüfen, konzipieren, realisieren und zu evaluieren. Die Betriebsphase ist zum Ausbildungsstart 2010 terminiert. Als Bestandteil des hybriden Lernarrangements „Einführung in die Ausbildung“ wird ein WBT zum Thema „Lernen in Gruppen“ erstellt.
Einsatz von Moodle für Organisation, Kommunikation, Kollaboration und Qualifikation in einem Blended-Learning Angebot
TutorIn:
Nadine Ojstersek
Die Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG) bietet gemeinsam mit dem Zentrum für berufliche Weiterbildung (ZbW) ab August 2008 drei Zertifikatskurse zum Abschluss in „Master in Advanced Studies in Erwachsenenbildung und/oder Berufspädagogik" an.
Dazu wird innerhalb eines Blended-Learning-Konzeptes mit der bestehenden Lernplattform Moodle gearbeitet, welche die Teilnehmer in ihren Vorbereitungen zu den Präsenzveranstaltungen, im gegenseitigen Austausch innerhalb ihrer Koping-Gruppe und in der Bearbeitung der Aufträge unterstützt. Beurteilung, Feedback und Betreuung durch die Modulverantwortlichen geschieht ebenfalls über diese Plattform.
Ziel ist es,
* die gesamte Distribution und Qualifikation des Lehrganges über elektronische Medien abzuwickeln.
* in einer Vorbereitungsphase den Teilnehmern eine Einführung in die Lernplattform zu geben.
* die Teilnehmer ein Assessment durchlaufen zu lassen, bei welcher sie ICT-Kenntnisse erwerben und anwenden.
* am Schluss dieser Vorbereitungsphase eine homogene Gruppe in Bezug auf die für den weiteren Zertifikatskurs erforderlichen ICT-Kenntnisse zu erhalten.
Das Lernangebot „Strahlenschutz” ist ein für jeden Mitarbeiter vorgeschriebener Kurs, unabhängig von ihrem Arbeitsgebiet. D.h. jährlich zirka 2-2500 Mitarbeiter. Bisher erfolgte das Lernen selbständig mithilfe eines Scriptes und dem folgte eine ergänzende Präsenzveranstaltung, um die eventuellen Fragen und Problemen zu verarbeiten. Eine begrenzte Zahl der Mitarbeiter muss auch eine externe staatliche Prüfung im Thema ablegen, und die Prüfung muss jedes fünfte Jahr wiederholt werden. Es ist eine amtliche Prüfung, die das ungarische staatliche Amt für Volksgesundheitswesen organisiert.
Vom Einsatz von E-learning wird vor allem erhofft, dass dieses Schulungsvolumen organisierter und effektiver ablaufen kann. Effektivität wird erwartet, denn die bisherige Grundlage des Lernens war eigentlich eine Lektüre mit einigen Abbildungen im Fließtext. Durch das E-learning Angebot und dessen multimedialen Vorbereitung wird auf neue Lernmethoden und Motivationssteigerung gehofft, wie es auch Nattland formuliert (im Studienbrief: Organisation von multimedialen Lernarrangements):
„ … kann eine neue Qualität beim selbstgesteuerten Lernen erreicht und neue Lehr-Lernmethoden umgesetzt werden.”