
Kurzanleitung zur Aufzeichnung einer Veranstaltung
In diesem Dokument soll erläutert werden, wie die Aufzeichnung einer Veranstaltung im Medienlabor vor sich geht. Dabei ist dieses Dokument sowohl chronologisch als auch in Bezug auf die Inhalte strukturiert. Die Themen „Licht“, „Ton“ und „Bild“ wer-den für jede Phase der Aufzeichnung erläutert.
Vorbereitung:
Licht:
Die optimale Ausleuchtung des Raumes mit Licht kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Generell empfiehlt sich ein gleichmäßiges Grundlicht in Kombination mit den Strahlern. Zentrale Punkte wie das Rednerpult können durch die Strahler akzentuiert werden. Zur Feinabstimmung des Lichtes empfiehlt es sich, den Lichtmischer aus dem Regieraum zu bedienen, damit man den Änderungseffekt direkt auf dem Bildschirm verfolgen kann. Danach sollte man die Wirkung des Lichtes im Raum überprüfen. Wiederholt man bestimmte Einstellungen, kann man den Lichtmischer so programmieren, dass bestimmte Reglerstände gespeichert werden. Dies ist besonders dann nützlich, wenn eine Änderung des Lichtes während der Veranstaltung notwenig ist, z.B. beim Wechsel der Sozialform.
Ton:
Vor der Aufzeichnung müssen die benötigten Mikrofone aufgestellt und ausgerichtet werden. Für jedes Mikrofon muss der Audiomischer individuell justiert und ausge-steuert werden. Wenn man die Zeit hat, empfiehlt sich ein kurzer Test der Aufnahme-lautstärke. Standardmäßig ist auf dem Audiomischer unter dem Speicherplatz 1 das Vorlesungsszenario gespeichert, das nur noch angepasst werden muss.
Bild:
Nachdem man die Kameras ausgerichtet hat und eventuell zusätzliche Kameras auf-gebaut hat, sollte man die Kreuzschiene richtig belegen, damit man die gewünschten Bilder auf den Kontrollmonitoren sieht.
Während der Aufnahme:
Licht:
Die Lichtverhältnisse werden in der Regel während einer Veranstaltung nur sehr ge-ring verändert. Nur bei einem Wechsel der Sozialform empfiehlt sich eine veränderte Ausleuchtung. Im Idealfall hat man die Veränderung der Sozialform vorher bedacht und hat sich ein dem entsprechendes Programm in den Lichtmischer gespeichert.
Ton:
Die Änderungen des Tons während der Aufzeichnung einer Veranstaltung beziehen sich vor allem auf den Einsatz eines Publikumsmikrofons. Da dieses Mikrophon nicht immer offen gehalten werden soll, empfiehlt es sich, dieses nur aufzuziehen, wenn es benötigt wird.
Bild:
Die Regietätigkeiten am Videomischer bestehen aus aufmerksamer Beobach-tung der Kontrollminitore, der Bewegung der Kameras über den Computer (Zoom und Schwenk) und schließlich dem Blenden und Mischen der verschie-denen Bildquellen.
Nachbearbeitung:
Die Nachbearbeitung einer Aufzeichnung erfolgt in einem Videoschnittprogramm (Premiere). Hier können Szenen entfernt werde oder ein Vorspann angefügt werden. Eventuell lässt sich hier auch die Qualität von Bild und Ton verbessern, wobei man trotzdem versuchen sollte, das best mögliche Ausgangsmaterial zu erlangen.