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Britta Voß und Annabell Preussler

Drupal versus Typo3: Backend und/oder Frontend?

Ich arbeite gerade an verschiedenen Web-Portalen mit den Content-Managemen-Systemen Typo 3 und Drupal. Im gleichzeitigen Umgang mit diesen beiden Systemen fällt mir besonders ein Unterschied auf, an dem man die Eigenheiten der beiden Systeme festmachen könnte: Typo3 besitzt sowohl ein Frontend als auch ein Backend, während sich bei Drupal alles im Frontend abspielt (sofern bei Drupal überhaupt davon gesprochen werden kann; ebensogut könnte man Drupal auch als ein reines Backend bezeichnen).

Typo ist so konzipiert, dass die Gestaltung/Redaktion eines Portals sowohl hinsichtlich der Web-Oberfläche als auch hinsichtlich der User-Accounts von der Verwendung/Benutzung dieses Portals getrennt ist. Das äußert sich darin, dass es einen großen Unterschied zwischen Frontend- und Backend-User gibt, ebenso wie man den Content einer Seite im Backend schreibt, gelesen wird er aber vom Frontend etc. Drupal hingegen besitzt nur einen User-Typ. Ebenso gibt es nur eine Web-Oberfläche sowohl für die Redaktion als auch für die Rezeption.

Dieser Unterschied bringt es mit sich, dass im Falle von Typo3, wollte man einem Frontend-User erlauben, vom Frontend aus einen gewissen Content zu erstellen bzw. zu ändern (etwa einen Termin eintragen, eine Seite hinzufügen), die Funktionalität hierfür, die im Backend ja bereits vorhanden ist, gewissermaßen reimplementiert werden müsste. Gibt es eine Möglichkeit in Typo3, die Funktionalität vom Backend im Frontend zu integrieren, die dann jedoch die Frontend-Userkennungen verwendet? Umgekehrt bedeutet das für Drupal, dass hierbei nicht im eigentlichen Sinne zwischen einem Redakeur und einem Rezipienten unterschieden werden kann. Ein User ist immer beides.

Als Konsequenz könnte man daraus schließen: Typo3 ist ein CMS, dass von seinem Konzept her besonders dann geeignet ist wenn die Rollen der Produzenten von denen der Rezipieten deutlich getrennt sind, während Drupal seine Stärken dann ausspielt, wenn eine solche Trennung nicht erwünscht/gewollt ist. Vielleicht ist diese Unterscheidung auch für "Web 2.0" aufschußreich?

Hey! Da ich mich gerade mit

Hey! Da ich mich gerade mit der Materie beschäftige möchte ich auch dazu was loswerden. Ich werde Drupal nicht nehmen und zwar genau aus dem Grund, weil es nicht zwischen Back-/Frontend unterscheidet. Es ist doch einfach großer Käse, wenn das Layout durch die Adminlinks zerissen wird. So ist kein vernünftiges Arbeiten möglich. Außer das Layout ist so unwichtig und der Content so wichtig, dass das keine Rolle spielt. Ob ich mich extra aus- und wieder einloggen muss, um das Layout zu betrachten habe ich noch nicht sicher rausgefunden, vermute es aber. Wenn jemand sowieso schon damit umgehen kann, macht ihm das natürlich nichts aus und er findet seinen Workflow. Für Neueinsteiger ist es aber ein großes Minus und verkompliziert die Sache unnötig. Finde ich (o;

Habe beide Systeme

Habe beide Systeme kennengelernt - Typo3 nur in 2 Projekten, während ich mit Drupal6 bereits 6 Projekte mit verschiedenen Schwerpunkten realisiert habe. Dass in Drupal keine Trennung zwischen Front und Backend besteht ist zwar erstmal richtig - allerdings nur, wenn man sich nicht die Mühe macht ein entsprechendes Backend-Theme zu installieren, bzw. selbst eines umzusetzen. Das empfinde ich ehrlich gesagt als einen Vorteil, da man das Backend mit Hilfe eines angepassten Themes für verschiedenen Funktionalitäten anpassen kann. Rollen/Usern können entsprechende Themes zugewiesen werden und man erhält so ein Werkzeug, dem man ein "eigenes Kleid" anziehen kann.
Es ist letzten Endes eine Geschmackssache, welches der Systeme das Optimum darstellt. Ich habe neben Drupal und Typo3 auch Joomla und Wordpress getestet. Mein Favorit ist Drupal, aber aufgrund der Einfachheit setze ich beim Unterrichten auch gerne Wordpress ein - der leichteste Einstieg in CM-Systeme...

Ich kann mich weder mit Typo

Ich kann mich weder mit Typo noch mit Drupal anfreunden. Ich nutze für all meine Seiten Joomla! dies hat erstens eine riesige Community und 2. gibt es sehr schöne fertige Joomla! Templates was ich bei Typo und Drupal irgendwie vermisse. Da sieht alles gleich aus und vor allem alles sehr steril. Sie sollten sich Joomla! mal ansehen!

Bild von Michael Kerres

Sie können sicher sein,

Sie können sicher sein, dass wir hier am LearningLab Joomla "angesehen" haben :-) .. und Mitarbeiter des Lehrstuhls auch selber verschiedene Server damit betreiben bzw. betrieben haben.
Gegen die genannten Systeme spricht grundsätzlich überhaupt nichts. Ich denke, man muss für sich die richtige Lösung finden ..

Michael Kerres, Uni Duisburg-Essen

> Viele Sachen findet man

> Viele Sachen findet man einfach nicht. Das bezieht sich auf Module, Einstellungsoptionen usw.
> Drupal hat ein ernsthaftes Usability-Problem.

Das muss ich leider beides bestaetigen. Fuer Neulinge ist es "nahezu fast" unmoeglich damit from scratch eine Website zu erstellen.

Die Lernkurve bei drupal ist anfangs recht steil und die Bedienung auch nach Monaten der Eingewoehnung immer noch eigentlich ein "no go".

Aber das soll ja angebl. in Drupal v7 besser werden.

Stark ist drupal bzgl. eigener Erweiterungen. Noch nie war es so einfach sich quasi ueberall reinzuklinken. Auch hier ist die Lernkurve erst steil, aber wenn mans mal begriffen hat gefaellts.

Ein paar eckige Kanten hats aber auch: "Modulitis", d.h. man muss doch recht viele Module selber installieren und stoesst dabei immer wieder auf den leichten "Sicherheitswahn" (bloss nichts anbieten um komfortabel Module online zu installieren); und wenn man Fehler in seinen eigenen Modulen hat sieht man auch schon mal nur eine weisse leere Seite. Derzeit wuerde ich aber drupal typo3 (hab ich mich auch eingearbeitet) vorziehen, zumindest wenn es um die Erweiterbarkeit mit eigenem Code geht. drupal ist eigentlich recht logisch aufgebaut, die Bedienung als Admin ist aber noch etwas die Hoelle :)

Ich denke es ist für den

Ich denke es ist für den Kunden am Ende einfacher zu verstehen, dass man bei einer Contentansicht einfach auf en "Bearbeiten" Reiter klicken muss um Inhalte zu ändern. Das spart Aufwand bei der Schulung auf das CMS. Ich denke das ist der größte Nachteil an TYPO3.

Ansonsten finde ich es mühsam über das besseren CMS zu diskutieren, da es fast eine Glaubensfrage ist welches CMS man bevorzugt.

Hallo, auch ein Kommentar

Hallo, auch ein Kommentar von mir.

Ich beschäftige mich seit ca. 6 Wochen mit den Vorteiln und Nachteilen zwischen drei CMS Systemen. TYPO3, Drupal, Joomla (nachfolger von Mambo) und will hier meinen Senf abgeben.

Platzvergabe von mir:
1. Platz: TYPO3
2. Platz: Drupal
3. Platz: Joomla

Faktoren dieser Bewertung sind: Benutzerverwaltung, Erweiterbarkeit, Flexibilität, Inforamtionen

Zur Benutzerverwaltung:
Joomla (-) hat auch eine Benutzerverwaltung welche jedoch nicht erweiterbar scheint: Version 1.5. Ich glaube es waren etwa 6 Gruppen vorhanen. Vorteil hier: Es kann auf jede Seite einzeln Berechtigt werden.
Drupal (+/-) ist hier anscheinend uneingeschränkt erweiterbar. Leider nur Gruppen und nur auf Module. D.h. Wenn nur eine einzelne Seite für einen einzigen User berechtigt werden soll, dann muss erst ein Modul dann eine Gruppe erstellt werden. Danach kann diese Seite berechtigt werden. Sehr kompliziert in diesem Fall. Drupal ist hierfür nicht ausgelegt.
TYPO3 (+) können Gruppen angelegt werden. Auf einzelne Seiten die Berechtigungen sowohl über Gruppen als auch einzeln angelegt werden.

Sinn einer Benutzerverwaltung ist auch eine Gruppenverwaltung und Freigabe von größeren oder einzelnen Bereichen. User können in mehrere Gruppen auftreten oder auch nicht. Hier muss sehr große Flexibilität vorhanden sein. Das Berechtigungskonzept kann unterschiedlich aussehen. Z.B. Verschiedenen Redationsteams, Mitglieder, Adminstratoren usw.

Erweiterbarkeit
Alle Systeme sind erweiterbar, Extensions bzw. Module, Pakete oder wie auch immer können überall gemacht werden.
Joomla (+): Wohl die schönste Erweiterungsmöglichkeit in der Bedienung. Über die Adminseite einfach hochladen und fertig. Alles steht in der Basisfunktion da. Z.T. auch abwärtskompatibel. Sehr schön gelöst.
Drupal (-): Hier wird es schon etwas aufwändiger. Einfach Hochladen ist nicht. Das Modul muss über FTP hochgeladen werden, wird aber reibungslos mit Versioninformation erkannt. Leider ist für die Version 6 die Auswahl geringer als für 5 und die Abwärtskompatibilität ist nicht da.
TYPO3 (+): Die Erweiterungen können über die Adminseite direkt Online gesucht, abgefragt und installiert werden. Hier ist die Kommunikation sehr bedacht. Leider gefällt mir hier die übersicht nicht so gut was gut und was schlecht ist. Bis ich mich für eine Erweiterung entschieden habe hat es oft gedauert. Jedoch macht es sich wieder wett, da es wohl hier die meiste und ausgeklügelsten Erweiterungen gibt. Sorry, aber TYPO3 hatte wohl in der Vergangeheit einfach mehr gemacht.

Drupal wirbt momentan damit, dass es sehr viel Geld in die Entwicklung steckt und viele Erweiterungen vorbereitet. Sorry aber die scheinen hier sehr viel nachholen zu müssen.
Als Vergleich nehme ich mal die Shops. Joomla und TYPO3 haben hier sehr gute Lösungen. Drupal ist noch nicht voll dabei. Ansätze sind da. Aber um den Shop zu haben braucht man schon wieder drei Erweiterungen.
Desweiteren habe ich mal nach Wiki-Extensions gesucht. Nur TYPO3 hat eine.

Templates: zähle ich auch zu Erweiterungen:
Drupal NOTE4: Zu wenig, fast ähnlich. Gäähn. Leicht zu installieren und auswählbar.
Joomla NOTE2: Viel, Viel, Viel, Bunt, Bunt (nicht abwärtskompatibel, Leider) Leicht zu installieren.
TYPO3 NOTE3: Viel, Viel, Bunt, Bunt (kostenlose habe ich schwer gefunden, aber ging :-) ) Nicht immer einfach zu installieren. TYPO3 ist eher dafür gedacht, dass das Template im System erstellt wird und nicht einfach kopiert wird. Es gibt hierfür aber auch Erweiterungen. Das Thema kann ich aber noch nicht bewerten.

Flexibilität:
Schwer zu begründen, aber ich finde TYPO3 am flexibelsten. Scheint an der Auswahl der Erweiterungen zu sein, und an der Benutzerverwaltung. Hier kann wirklich STEP by STEP die Seite aufgebaut werden. Eins nach dem anderen. Die Seiten können mit TYPO3 und Joomla besser als mit DRUPAL bearbeitet werden. Nicht nur inhaltlich, sondern auch vom Aufbau. Bei Drupal mal zwei Themen nebeneinander zu erstellen, oder aus drei Inhalten eine zu erstellen ist nicht einfach. TYPO3 hat hier die Nase weite vorne. Unterseiten in Seite erstellen. Links rechts wesentlich einfacher als mit Joomla. Bei Joomla erkennt man die Darstellung nicht sofort.
Pluspunkt zu Drupal: Es kann direkt mit PHP Code gearbeitet werden.
Nachteil zu TYPO3: Hier wird auch auf eine eigenen Sprache wert gelegt.
Obwohl alle irgenwo eigene Funktionen z.b. beim erstellen von Erweiterungen, Templates usw verlangen. Bei TYPO3 bin ich jedoch fast gleich darauf gestossen.

Worte zur Adminseite:
Die Adminseite von Joomla ist einfach und unkompliziert aufgebaut. Schön strukturiert und für jeden leicht erlernbar.
DRUPAL nutzt ein ähnliches Layout wie die für den User. Der Nachteil hier: Manchmal zerreisst es somit das Layout. Auf einmal ist der Inhalt ganz unten, da die Navigation auf einmal zu viel Platz einnimmt. Hier hat Joomla und TYPO3 die Nase vorne.
TYPO drei ist auf dem ersten Blick zum erschrecken. Ein Menübereich ganz link, dann Navigation was unter den Menüs manchmal gleich aussieht. Und dann der Bearbeitungsbereich voll aufgebläht und nochmal mit Navigation. Überall irgendwelche kleinen Bilderchen zum speichern, Vorschau usw.
Nach ein paar Seiten erstellen gewöhnt man sich aber daran. Es muss ja nicht immer alles ausgefüllt werden. Das merkt man schnell.

In allen Systemen ist manchmal etwas schwer zu finden. Da nimmt das eine System dem andern nichts.

Leider tun mir jetzt schon die Finger weh ich komme zum Ende.

Ich habe jetzt nicht alle Eindrücke geschrieben die ich zu den Systemen habe will es aber noch in drei Klassen aufteilen:
Joomla ist gut für private Seiten und mittelständische Unternehmen die ohne viel Kentnisse eine WebSite mit einigen Funktionen aufbauen wollen. Dafür bestens geeignet.
Drupal ist mehr für Communitys ausgelegt. Daher auch die automatisch mitgelieferten Module. Da ziehlt es eher drauf. Die Gemeinde scheint auch jung zu sein und ist Euphorisch.
TYPO3 hat den beigeschmack schwer erlernbar zu sein. Für technisch uninteressierte ist es definitv nichts. Hier sollte man schon mehr Wissenshunger mitbrigen. Einfach schnell eine erste Seite erstellen ist nicht möglich. Aber nach etwas Erfahrung können schnell und abgestimmtere Seiten/Systeme erstellt werden. Hier ist dann Erfahrung notwendig.

Ich habe für mich Entschieden TYPO3 zu lernen und zu nutzen. Ich bin bereit Stunden für das erlernen zu investieren. Mein ziel ist es auf das grosse Pferd zu setzen, da ich einige Präsentation (nicht eine) erstellen will. Also in die Zukunft zu investieren. Cool bei TYPO ist, dass ich mehrere Seiten in einer Adminseite und auch komplette Systeme leicht exportieren kann und irgendwo neu einlese. Also ein System kopiere.

Ich hoffe es hat euch etwas geholfen. Die Finger tun weh. Egal was Ihr nehmt es muss euch gefallen.

Gruss

OGI

Bild von Michael Kerres

Danke für das Posten Ihrer

Danke für das Posten Ihrer Überlegungen. Ich denke, wir sind uns einig, mit joomla, typo3 und drupal reden wir über drei sehr leistungsfähige und faszierende cms-lösungen. Und sich dafür zu entscheiden, sich mehr mit typo3 zu beschäftigen, ist ohne frage keine schlechte Wahl. Hier an der UDE haben wir sehr überzeugende Anwendungen an einigen Fachbereichen! Da ich nur Drupal "von innen" kenne, kann ich nur für dieses System anmerken, dass mir manche Einschätzungen sachlich nicht vollständig zutreffend erscheinen. Dumm nur, dass es auch von mir längere Ausführungen benötigen würde, um das angemessen zu erläutern, dennoch traue ich mich:

Auf Seiten differenzierte Rechte zu vergeben, ist mit Drupal einfach, entweder für Rollen, Gruppen oder User - nebenbei: die Kombination ist tatsäclhich problematisch!

Ja, neue Module werden z.Zt. noch mit FTP hochgeladen werden, nun ja, das scheint mir jetzt nicht "das" Hindernis.

Ja, Themes ist keine Stärke von Drupal.

Ja, über ausgewachsene Shop-Lösungen unter Drupal hört man wenig, das scheint nicht so sehr die "Welt" von Drupal zu sein; ein billing per paypal etc. ist dagegen möglich.

"DRUPAL nutzt ein ähnliches Layout wie die für den User." Es nutzt natürlich für den Admin das GLEICHE Layout, wie für den User, weil es keine Trennung gibt, wie Tobias Hölterhof hier ja erläutert hat.
Und, ja: Drupal ist dier richtige Wahl für ein "community-orientiertes" CMS!

Michael Kerres, Uni Duisburg-Essen

Dass die Module bei Drupal

Dass die Module bei Drupal per FTP hochgeladen werden müssen und nicht über das Backend "installiert" werden können wurde schon oft und ausgiebig diskutiert. Das Problem dabei ist, dass dafür Schreibrechte im modul-Ordner erteilt werden müssen und ist eine eindeutige Sicherheitslücke die andere CMS seit langer Zeit schlicht ignorieren.

Genau deswegen wird das Modul für Drupal das diese Funktion implementiert (z.B. für Produktionssites) auch vom Security Team beobachtet und auf entsprechende Sicherheitslücken hingewiesen.
(http://drupal.org/project/module_installer)

Ah ja, jetzt habe ich wieder

Ah ja, jetzt habe ich wieder etwas Zeit gefunden und nebenbei gemerkt dass ich an meiner Rechtschreibung wieder arbeiten muss :-) Nur nebenbei erwähnt. LOL.

Hallo Michael,

ersteinmal Danke für das Verständnis, dass wir hier nicht detaliert auf alles eingehen können. Ich will noch das eine oder andere dazu schreiben.

Shoplösung Drupal: ubercart http://www.ubercart.org
Layout Admin: Richtig, die Templates sind die gleichen. Sobald der Admin sich einloggt, oder Moderator kommen weitere "Schaltflächen" und Symbole dazu und zerreissen das Zusammenspiel manchmal. Desweitern glaube ich noch in Erinnerung zu haben, dass man ja in Drupal es so einstellen dass der Admin sowieso ein anderes Layout erhält. Damit kann mann es optisch auch trennen.

Wenn ich die Überschrift nochmal ansehe Drupal versus Typo3: Backend und/oder Frontend? war mein Eintrag ja eine totale Themenverfehlung und gebe mir selbst eine 6. Naja vielleicht 6+, da ich einige Worte über Templates verloren habe.

Zur Überschrift zurück Drupal versus Typo3: Backend und/oder Frontend?:
Ich bin persönlich für eine Strickte Trennung von Backend (Adminseite/Vorlage) und Frontend (Clientseite/Vorlage), egal um welches System es sich handelt. Hier betrachte ich jetzt nicht nur Drupal, TYPO3 oder Joomla. Ich komme aus dem ECM, BPM Bereich und sehe es dort Tagtäglich.
Warum eigentlich?

Dazu zwingen mich zwei Gründe:
1, Der Admin findet das was er sucht immer (idealerweise) an der gleichen Stelle. D.h. Wenn das Backend stetig gleich bleibt kann sofort ein Fremder Admin die Seite bedienen der mit dem System vertraut ist. Beispiel TYPO3 in unserem Fall: Ein Admin der Firma xy wird krank und bestellt einen Subunternehmer die Seite weiter zu betreuen (oder auch Moderator, Reporter usw). Wenn er mit dem System bereits vertraut ist braucht er keine weitere Einarbeitungszeit für das bedienen des Programmes bzw. der Seiten.
2, Designer kreiren für Clients/Besucher WebSiten nicht für Admins. Was meine ich damit? Oft werden WebSite bei Designer in Auftrag gegeben und müssen von IT-Fachkräften umgesetzt werden. Hier interessiert es den Designer nicht wie es dem Admin gefällt, sondern was ggf. vom Vertrieb, GL, CI, Psychologie usw. gefordert wird. Er muss solche Richtlinien einhalten.
Wie würde sich das bei 4 Drupalseiten auswirken wenn ein Webmaster diese Seiten betreut. 4x ist die Navigation wo anders, 4xder Inhalt wo anders usw. (Extrembeispiel).
Wie wirkt es sich bei Typo3 für den Admin aus. Die Adminseite bleibt identisch. Ein Modul mehr oder weniger, aber erreichbar immer ganz rechts.

So und jetzt tun mir wieder die Finger weh. Sorry, ihr müsst wissen ich habe nur zehn.

Ich hoffe, dass ich meine Themenverfehlung vom erstenmal wieder gut gemacht habe, meine Rechtschreibung sich diesmal in Grenzen gehalten hat und wünsche allen eine gute Nacht.

OGI

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