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Foyergespräche

Google Apps für uni-duisburg-essen

Die Google Apps werden immer leistungsfähiger. (Erst gestern kamen die Sites hinzu, mit denen sich Websites recht einfach zusammenklicken lassen.) Unser Lehrstuhl nutzt Google Calender und Google Docs nun schon seit längerem; warum also nicht Google Apps für die Uni-Domäne nutzen? Dies hätte z.B. den Vorteil, dass die eigene E-Mail Addresse beim Empfänger nicht mehr den Verweis auf googlemail beinhaltet. Auch das Teilen von Kalendern und Dokumenten wird unter Google Apps noch einfacher.

Momentan nun realisiert das ZIM für die UDE ein "dual deployment", d.h. die E-Mails werden wie bisher an das UDE-Postfach ausgeliefert und können - auf Antrag - weitergeleitet werden auf den Google Account. Ausgehende E-Mails erscheinen in dem neuen Google UDE-Account dann mit dem Absender vorname.nachame@uni-duisburg-essen.de.

Vorschau (!): Sie können hier weitere Informationen erhalten und vielleicht finden sich ein paar Mutige, die den Google UDE-Account testen möchten (Anmeldung über das Formular) bevor wir das Angebot public machen.

Ich habe übrigens gerade mein Postfach von michael.kerres at googlemail.com auf den UDE Account mit diesem Tool realisiert (Der Transfer geschieht im Hintergrund und dauert bis zu FÜNF Tage; er kopiert allerdings keine Kalenderinhalte, sondern gibt diesen nur frei für den neuen Account).

Vor einigen Tagen wurde die vollständige "Education Edition" von Google freigeschaltet, mit der wäre etwa eine Authentifizierung des Passwortes gegen einen UDE-Server möglich und sogar eine komplette Provisionierung aller User .. wir haben aber ca. 60.000 Kennungen ... das Ganze wird dann schon deutlich komplizierter ...

Natürlich: Die Probleme der Nutzung von Google Apps, sind mir durchaus bewusst. Und wir werden explizit auf die Nutzungsbedingungen von Google hinweisen und selbstverständlich auch weiterhin die "normale" Mailbox und BSCW vorhalten.

Ich frage mich ständig, ob

Ich frage mich ständig, ob es ein zu großes Wagnis wäre, diese google apps auch im Schulunterricht einzusetzen.
Abschreckend ist einzig, dass der Zugang nur über einen googl account möglich ist, und zu einem solchen "gezwungen" zu werden, ist sicher nicht ganz ohne.
Denn wenn ich es richtig verstehe, geht die Education Version der google apps auch damit einher, dass jeder Teilnehmende einen eigenen google account freischalten muss, oder?
Ich denke, in dem Moment, wo diese Hürde fällt, haben wir ein wirklich gutes Tool, welches sich durchsetzen kann. Zu oft schrecken aber bekannte vor meinen "Einladungen" genau aus den genanten Gründen zurück.
Viele Grüße aus Frankfurt by www.blog. initiatived21. de

Bild von Michael Kerres

Die "google paranoia" ist

Die "google paranoia" ist schon ein eigenes Phänomen. Ich kann keine ernsten Probleme erkennen bei der Nutzung der Google Apps für Schulen, im Gegenteil. Zur Info: Es ist kein "eigentlicher" google account, sondern ein wirklich "eigener" account Ihrer institution, der eben bei Google gehostet wird. Man kann dies nicht verbergen, aber für den user ist funktionell irrelevant, wo der Account gehostet wird. Für den user sieht das bei uns so aus:

http://gm.uni-duisburg-essen.de

Natürlich: wg. Google-Paranoia: Bitte warnen Sie Ihre Schüler und Eltern, dass auf dem Google Server keine Patente und Nobelpreis-verdächtige Publikationen abgelegt werden :-)

Michael Kerres, Uni Duisburg-Essen

Sie sagen, das "dual

Sie sagen, das "dual deployment" ermöglicht Ihren Mitgliedern eine eMailadresse der Form vorname.nachame@uni-duisburg-essen.de; war dafür die Registrierung Ihrer Universitätsdomain uni-duisburg-essen.de notwendig oder hätten Sie auch eine Subdomain apps.uni-duisburg-essen.de registrieren können und mit Ihrem "dual deployment" auf die Form vorname.nachame@uni-duisburg-essen.de bringen können?
Mich würde noch sehr interessieren, ob Nachteile durch die direkte Registrierung Ihrer Universitätsdomain uni-duisburg-essen.de entstanden sind, beispielsweise falls Professoren eMails nur über Ihren Uni-internen Mailserver erhalten wollen.
Darüberhinaus würde ich mich sehr freuen Kontakt mit Ihnen aufnehmen zu können, da ich derzeit an einer Umsetzung an meiner Hochschule interessiert bin.
Herzlichsten Dank, Harald Schwecht - schwecht (at) hs-furtwangen.de

Bild von Michael Kerres

nein, der mx-record wird

nein, der mx-record wird dabei nicht angetastet. der user muss eine umleitung auf gm.uni-duisburg-essen.de einleiten, die dann auch parallel zum bisherigen accoutn betrieben werden kann. einfach ausprobieren, klappt recht einfach.

Michael Kerres, Uni Duisburg-Essen

Ich wundere mich ein wenig:

Ich wundere mich ein wenig: Machen Sie sich keine Sorgen wegen den nicht mehr exklusiven Urheberrechten? Man gibt ja die Exklusivität auf, kann sie also danach auch niemandem anderen mehr übertragen. Kritisch ist das ja bei Texte, die später veröffentlicht werden sollen. Oder gilt das für die "Education Edition" gar nicht?

Bild von Michael Kerres

Mir ist diese Diskussion

Mir ist diese Diskussion durchaus bewusst, ich denke, man sollte sie mit Augenmaß führen. Ich habe bewusst den Hinweis gemacht: "Wir empfehlen die Nutzung nur für Dokumente, die keiner besonderen Geheimhaltung oder Sicherheitsanforderung unterliegen." Für mich ist Google Docs ideal für z.B. das gemeinsame Schreiben von Protokollen, Tagesordnungen, To-Do Listen, Anträgen o.ä. -- also Dokumente ohne größere Erfindungshöhe, wie Patenteinreichungen o.ä. Der Grund ist für mich vor allem darin zu sehen, dass bei der Speicherung auf entfernten Server eine Reihe von Sicherheitsrisiken "auf der Strecke" von der Uni bis zu dem Speichermedium bestehen. Im übrigen: Das URHEBERRECHT wird nicht Google übertragen.

Es heisst:

    "Google beansprucht keine Eigentümerschaft an oder Kontrolle über Content, der von Ihnen über Google-Services übermittelt, gepostet oder angezeigt wird. Sie oder ein dritter Lizenzgeber behalten alle Patente, Marken und Urheberrechte für Content, der von Ihnen über Google-Services übermittelt, gepostet oder angezeigt wird. Sie sind für einen angemessenen Schutz dieser Rechte verantwortlich. Durch das Übermitteln, Posten oder Anzeigen eines Inhalts über Google-Services, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollen, erteilen Sie Google eine weltweit gültige, nicht exklusive, unentgeltliche Lizenz zum Reproduzieren, Anpassen, Ändern, Veröffentlichen und Verteilen dieses Inhalts über Google-Services, und zwar ausschließlich zu dem Zweck, Google-Services anzuzeigen, zu verteilen und zu unterstützen. Google behält sich das Recht vor, den von Ihnen über Google-Services übermittelten, geposteten oder angezeigten Content zu syndizieren und diesen Content in Verbindung mit anderen, von Google angebotenen Services zu verwenden. Google behält sich außerdem das Recht vor, Content nach ausschließlichem Ermessen von Google nicht anzunehmen, zu posten, anzuzeigen oder zu übertragen."

http://www.google.com/a/help/intl/de/users/terms.html

Michael Kerres, Uni Duisburg-Essen

Würden Sie also wie Philipp

Würden Sie also wie Philipp Jensen ein Buch in GoogleDocs schreiben?

Bild von Michael Kerres

NB: Das Buch kannte ich

NB: Das Buch kannte ich nicht. Danke für den Hinweis! Lesenswert!

Ein Buch schreiben steht aber leider nicht auf meiner Agenda... Und wenn? Ich wüsste es heute nicht, womit ich es schreiben wollte. Vermutlich aus alter,alter,alter Gewohnheit in MS Word ..

Michael Kerres, Uni Duisburg-Essen

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