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Die Beratungsstelle für digitale Medien im Unterricht, imedias geht aus den zwei eigenständigen Beratungsstellen BIAS und ICT TOP hervor, welche sich anlässlich der Bildung der FHNW und deren Hochschulen im Jahre 2006 zusammenschlossen. Sie ist an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) im Institut Weiterbildung und Beratung (IWB) angesiedelt und ist für die Betreuung der Kantone Solothurn und Aargau zuständig. Sie ist an den zwei Standorten Solothurn und Aarau tätig, von wo aus beide Kantone bedient werden.
Die Zusammenarbeit an verschiedenen Standorten und mit Lehrpersonen über zwei Kantone verstreut in unterschiedlichen Gruppen mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern macht es nicht einfach, die Übersicht über Tätigkeiten und Kompetenzen der einzelnen Leute zu behalten und Ideen und Wissen miteinander auszutauschen. Im weiteren unterhält die Beratungsstelle imedias ein grosses Netzwerk an ICT-affinen Lehrpersonen, welche in unterschiedlichen Gruppen zu unterschiedlichen Themen kantonsübergreifend mitarbeiten. Aus diesen Gruppen werden u.a. Kursleitungen für Weiterbildungskurse rekrutiert. Auch diese Leute sollen besser untereinander vernetzt und mit passenden Informationen versorgt werden.

Seit dem Zusammenschluss ist die Beratungsstelle enorm gewachsen und mit verschiedenen (z.T. kantonsübergreifenden) Projekten betraut worden. Ein Leitungswechsel wurde zum Anlass genommen, die Inhaltliche Struktur der Beratungsstelle neu zu gestalten. Bisher übernahmen alle Mitarbeitenden Funktionen in unterschiedlichen Aufgabengebieten. Neu ist jede Person einem Bereich zugeteilt, in welchem sie schwerpunktmässig arbeitet.
Nebst den vier Bereichen gibt es auch noch sogenannte Querschnittsaufgaben wie Beratungen, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Fachdiskurs.
Aus diesen Tätigkeitsfeldern und den Querschnittsaufgaben wird deutlich, dass zwei Aspekte für das Erfüllen der Querschnittsaufgaben essentiell sind – das Vernetzen und Publizieren.
Bisher sammelte jede/r für sich interessante Links, ohne dass der Rest darüber informiert war oder notierte für sich eine Idee, welche sie/er umsetzen möchte. Die Plattform soll Mitarbeitende der Beratungsstelle imedias untereinander vernetzen um Wissen in Form von Lesezeichen, Gedanken, aktuellen Arbeiten oder Dokumenten zu teilen.

Eine Konsequenz der kantonsübergreifenden Arbeit ist ein hoher zeitlicher und koordinativer Aufwand für alle Beteiligten. Mit dem Konzept eines Social Networks für den internen und externen Gebrauch soll dieser Tatsache Rechnung getragen werden, indem eine zeit- und ortsunabhängige, jedoch vielfältige mediengestützte Kommunikations- und Vernetzungsplattform bereitgestellt wird, mit welcher sich Mitarbeitende vernetzen können.
Die sogenannte Rezensionsgruppe zeichnet sich für Evaluationen medialer Lernangebote verantwortlich. Diese Evaluationsberichte wurden bisher in Form von Dokumenten in gedruckter oder elektronischer Form bereitgestellt. Bei der Arbeit mit der Gruppe musste die Feststellung gemacht werden, dass Lehrpersonen häufig Vorbehalte ihrer eigenen Unterrichtsszenarien gegenüber haben. Um diese Unsicherheit aufzufangen wird nach einer Möglichkeit gesucht, schneller und formlos Ideen und Unterrichtsszenarien publizieren zu können und erst in einem zweiten Schritt aus einer möglichst grossen Sammlung geeignete Beispiele auszuwählen und aufzubereiten.
Aktualitäten aus dem bereich ICT/Medienpädagogik werden mittels verschiedener Werkzeuge an interessierte Personen übermittelt. Einerseits ist dies die Webseite der Beratungsstelle, welche eher als statische Informationsseite konzipiert ist, andererseits ein in regelmässigen Abständen versandter Newsletter und ein Wiki als Sammelbecken für Newsmeldungen. Diese Informationen sollen zukünftig zentral verwaltet und publiziert werden.

Soziale Netzwerke gibt es für praktisch jeden Zweck. Sei das für das Auffinden von ehemaligen Schulfreunden , Geschäftspartnern und sogar zur für Haustiere.
Demgegenüber steht die Tatsache, dass Soziale Netzwerke sich in der Unternehmenskommunikation erst zu etablieren beginnen. Social Software wird zwar heutzutage vermehrt von Unternehmen zur Vernetzung von Mitarbeitenden sowie zum Kommunizieren innerhalb und ausserhalb des Unternehmens via Blog oder Microblog eingesetzt, allerdings häufig in Form explizit für diesen Anwendungszweck konzipierter Software (z.B. IBM Lotus Connections).
Die meisten Leute aus dem Bereich neue Medien sind heute mehr oder weniger im Web 2.0 aktiv, speichern ihre Lesezeichen bei einem Social Bookmarking Dienst, twittern, haben einen Account bei XING oder Facebook nutzen Evernote zum festhalten von Notizen oder nutzen Google Reader um interessante Blogs zu lesen. All diese so generierten Inhalte können für Mitarbeitende auch interessant sein. Aus diesem Grund ist es das Ziel, solche Inhalte ebenfalls in einer Art in das Netzwerk einzuspeisen.

Ziel wäre es, im Sinne eines konnektivistischen Lernverständnisses Lehrpersonen und Mitarbeitende untereinander zu vernetzen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich gegenseitig auf informeller Basis auszutauschen. Durch die Profile aus welchen ersichtlich ist, wer an welchen Themen arbeitet, und wer über welche Interessen / Kompetenzen verfügt, werden Leute zusammengeführt.
Durch einfache Publikationsmöglichkeiten (Blog, Microblog) und die Möglichkeit, Daten aus Online-Diensten zu aggregieren entsteht eine Fülle an Informationen Verknüpfungen, aus welchen geeignetes Material für Weiterbildungen und Beratungen gewonnen und aufbereitet werden kann.

Verantwortlich: 
marcwidmer
Projektstatus: 
Laufend
TutorIn: 
Annabell Preußler
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